Assessment-Center-Training

 Schülerinnen und Schüler der Marion-Dönhoff-Realschule plus Wissen trainieren Assessment-Center als Teil der Berufsvorbereitung

 

Auch wenn Corona die praktischen Erfahrungen in vielen Bereichen des schulischen Lernens stark einschränkt, so soll das in keinem Fall auf die Kosten der Schülerinnen und Schüler gehen. Besonders wichtig ist dies im Falle der künftigen Schulabgänger, die auf ihren Abschluss und die damit zumeist verbundene Phase der Bewerbungen und Vorstellungsgespräche hinsteuern.

Um die Jugendlichen auf diesen neuen unbekannten Abschnitt möglichst gut vorzubereiten, findet an der Marion-Dönhoff-Realschule plus seit einigen Jahren regelmäßig ein Assessment-Center-Training statt, in welchem die baldigen Bewerberinnen und Bewerber die Kompetenzen trainieren können, die neben dem nötigen schulischen Wissen in Einstellungstests gefragt sind.

Volker Stausberg von der Barmer Krankenkasse und Anika Zoubek (Auszubildende im zweiten Ausbildungsjahr) informierten die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen dabei in der Woche vor den Herbstferien aus erster Hand. Besonders wichtig sind die häufig unterschätzten sozialen Kompetenzen, welche in Gruppendiskussionen oder Rollenspielen gut beobachtbar sind. Genau diese Situationen wurden, neben vielen zusätzlichen Informationen rund um Einstellungsverfahren, unter den zum damaligen Zeitpunkt gültigen, Corona konformen Bedingungen in zwei Schulstunden geübt. Welcher Jugendliche hätte im Vorfeld bereits erwartet, dass ein zukünftiger Chef darauf achtet, wer in einer Gesprächsrunde das erste Wort ergreift oder wie man mit der Meinung anderer umgeht? Vielen der Anwesenden war bis dato nicht bewusst, dass viele Firmen nicht als erstes auf die Noten schauen, sondern darauf, wie jemand im Team agiert und, nicht zu vergessen, dass jemand weiß, sich zu benehmen. Eine wichtige Erfahrung, die die teilnehmende Schülerschaft mit in ihre Bewerbungsphase nimmt!

Categories: Aktuelles